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2009_1_Weltzeitalter
Grundlagen: Die Energie (Strahlung, Materie) sagt dem Raum wie er sich krümmen soll und der Raum sagt der Energie, wie sie sich bewegen soll.
Sonne und Mond haben einen besonderen gravitativen Einfluss auf die Erde und bewirken ein Drehmoment, so dass die Erdachse eine Kreiselbewegung beschreibt. Diese Bewegung wird Präzession genannt und umfasst einen Zeitraum von rund 25.800 Jahren. Das ist das sogenannte Platonische Jahr, in welchem die Erdachse einen vollen Kreis beschreibt.
Beim Blick auf den Erdnordpol dreht sich die Erde entgegen dem Uhrzeigersinn um ihre Achse. Beim Blick auf den Sonnennordpol dreht sich die Erde entgegen dem Uhrzeigersinn um die Sonne. Diese gleiche Bewegungsrichtung wird rechtläufig genannt. Die Erdbahn ist leicht ellipsenförmig, mit der Sonne in einem Brennpunkt und daher gibt es auf der Erdbahn den sonnennahen Punkt (Aphel) und den sonnenfernen Punkt (Perihel). Die gedachte Linie Aphel-Sonne-Perihel ist nicht feststehend, sondern bewegt sich im Raum im Uhrzeigersinn. Folglich laufen die Tagundnachtgleichen in rund 25.800 Jahren einmal rund um die Ekliptik im rückläufigen Sinne. Und der Stern im Norden, den wir heute Polarstern nennen, wird 8.000 n. Chr. der Alderamin im Cepheus und im Jahr 14.000 n. Chr. die Wega in der Lyra sein. Beim Blick von der Erde wandert die Sonne in 25.800 Jahren im Uhrzeigersinn durch die Sternbilder.
Es gibt 12 Tierkreiszeichen von festgelegter Größe von 30 Grad.
In Wirklichkeit durchwandert die Sonne Sternbilder von unterschiedlicher Größe:
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Sternbilder mit wahrer Größe
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Waage = 23 Grad
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Widder = 25 Grad
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Skorpion = 6 Grad
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Stier = 36 Grad
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Schlangenträger = 19 Grad
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Zwilling = 28 Grad
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Schütze = 34 Grad
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Krebs = 20 Grad
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Steinbock = 27 Grad
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Löwe = 35 Grad
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Wassermann = 25 Grad
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Jungfrau = 45 Grad
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Fische = 37 Grad
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Die Sternbilder werden durch helle Sonnen definiert. Diese Sonnen haben unterschiedliche Entfernungen zur Erde und eine Eigenbewegung, die sie innerhalb der Milchstraße vollführen, d.h. Sternbilder ändern sich im Laufe der Jahrhunderte. So sahen die Plejaden im Jahr 2004 n. Chr. aus:
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Die Herstellung der Himmelsscheibe von Nebra vollzog sich in der Zeit von 2.100 bis 1.700 v. Chr. in fünf Phasen. Aufgrund der Beifunde (Bronzeschwerter, Beile, Meißel und Bruchstücke spiralförmiger Armreifen) ist erkennbar, dass die Scheibe um 1.600 v. Chr. vergraben wurde. Ausgestattet wie bei einem Fürsten mit goldverzierten Waffen, Werkzeug und Schmuck. Außer Sonne und Mond ist als Einziges ein Sternhaufen erkennbar, eine Gruppe von sieben Goldpunkten, die mit dem Aussehen der Plejaden ca. 2.000 v. Chr. übereinstimmen. Die Plejaden hatten eine große Bedeutung: Ihre Sichtbarkeit am Abendhimmel im Westen am 10. März bestimmte den Beginn der Aussaat. Ihre Sichtbarkeit am westlichen Morgenhimmel am 17. Oktober bestimmte den Beginn der Ernte.
„Wenn das Gestirn der Pleiaden, der Atlastöchter, emporsteigt, dann beginne die Ernte, doch pflüge, wenn sie hinabgehen.“ Hesiod (8./7. Jahrhundert v. Chr.), Werke und Tage, Verse 383 + 384
Und so sahen Menschen die Plejaden im Jahre 2000 v. Chr.:
Geschichte: Definitionsgemäß beginnt der Tierkreis am Frühlingspunkt, der Tagundnachtgleiche um den 21. März. Aufgrund der alten Bezeichnung Widderpunkt kann durch Zurückrechnen ermittelt werden, dass der Begriff rund 2.300 v. Chr. eingeführt wurde, von den Babyloniern wahrscheinlich. Jedes der 12 Tierkreiszeichen steht astrologisch für besondere Charaktere und den gleichnamigen Weltzeitaltern wurden dieselben Grundeigenschaften zugeordnet.
Der Zeitraum eines Weltzeitalters wird von Esoterikern mittels Division des Platonischen Jahres durch die 12 Tierkreiszeichen errechnet und beträgt rund 2.150 Jahre. Von der Einführung der Berechnung ausgehend, müsste rund 150 v. Chr. das Fischezeitalter und rd. 2.000 n. Chr. das Wassermannzeitalter begonnen haben, die 30 Grad Einteilung vorausgesetzt.
Für den Antroposophen Rudolf Steiner begann das Fischezeitalter im Jahre 1413 n. Chr. und damit würde das Wassermannzeitalter im Jahre 3.573 n. Chr. beginnen. Steiner gehörte zum Umfeld von Blavatsky und zog sein Wissen aus der Alaska-Chronik. Die Astrologin der Antroposophen Gisela Gorrissen datiert den Beginn auf ca. 2.200 n. chr., da es eine vorangehende Bewusstseinsevolution gäbe, die 1.400 Jahre dauern würde.
Beim Maya-Kalender (Beginn der Zeitrechnung 10.8.311 v. Chr.) endet der längste Zeitabschnitt bei der Wintersonnenwende 2.012 n. Chr. und ein neuer Zeitabschnitt beginnt. Viele Esoteriker sehen dieses Jahr als den Beginn des Wassermannzeitalters.
Gegenwart: Da die Babylonier sehr umfangreiche astronomische Daten hatten (z. B. Saros-Periode = Wiederholung Sonnenfinsternis alle 18 Jahre und 11,5 Tage) kannten sie auch die verschiedenen Größen der Sternbilder. Danach würde das Wassermannzeitalter rund 2.600 n. Chr. beginnen.
Zu den Visionären des Wassermannzeitalters gehört der Modedesigner Paco Rabanne. Er war sich ganz sicher, dass am 11.August 1999 (Sonnenfinsternis) die russische Raumstation Mir auf die Erde stürzt und Paris in einem Meer aus Flammen untergeht. Als Paris am 12. August noch existierte und die Mir immer noch im Orbit weilte, entschuldigte er sich bei den Medien.
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